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Jetzt und Später

P. und ich hatten nun etwas. Unter Alkoholeinfluss werde ich vielleicht ehrlich?

In den letzten Tagen war ich super verknallt in ihn, wollte bei ihm sein, seine Nähe haben. Er fühlt sich echt gut an. Wir wissen beide, dass es nichts Dauerhaftes ist, dass es nicht mal jetzt ist oder war. Liebe hat seine Finger nicht im Spiel, und es geht nichtmal ums Körperliche.

Ich hoffe, dass unsere Freundschaft letztendlich nicht darunter leidet. Und unsere Beziehungen nicht. Wir hatten ja Rahmen. Nichts Schlimmes ist passiert, und darüber sind wir auch froh. Immerhin würden seine Freundin und mein Freund jeden einzelnen von uns, ja gut, nun nicht töten, aber hassen. So bewahren wir stillschweigen. Ich mag ihn still gerne, bis es vergangen ist und wir leben weiter wie bisher. Nun, vielleicht fahre ich was öfter hin, aber sonst ist alles beim alten. Vielleicht auch wenn er wieder da ist. Dann ändert sich das ganze wieder.

Was mir so ein bisschen Angst bereitet, ist das Gefühl, was ich habe, wenn ich neben P. liege. Alles Körperliche mag ich von P. lieber als von ihm, glaube ich fast. Gedanklich, geistig und sowas, weiß ich, dass er der richtige is, aber Körperlich weiß ich nicht. 

25.10.07 18:51


Freude

Hahaha.

Wie ich es vorrausgesagt habe. Ich werde ihn ganz langsam dazu bringen, dass nicht ich ihn verlassen muss, sondern, dass er es tut. Ich werde einfach so weitermachen müssen. Und dann schneidet er mich aus seinem Herz. Und dann, bin ich ganz allein! Dann habe ich es geschafft, dann bin ich leer und ausgehöhlt, und frei. Und allein.

Und es klappt. Von ganz alleine. 

17.6.07 13:41


Er ist ein Arschloch. So ein verdammtes Arschloch. Manchmal weiß ich auch nicht mehr sicher um diese Liebe. Ich habe ihn in solchen Situationen nicht lieb.
Warum ist er so eifersüchtig?

Warum ist er ein so verdammtes Arschloch.
Ich denke oft daran ihn zu verlassen, ich kann nicht. Ich will auch nicht. Ich will diese Zeit überstehen. Aber dabei muss ich wohl alleine bleiben.

5.6.07 15:44


STURKOPF

Hass, purer Hass entflammt in mir. Doch nicht alleine. Er steht in einer netten Kombination aus Selbsthass und verzweifelter Liebe. Verdammt! Ich hasse Diskussionen mit ihm. Ich verliere. Ich bin rhetorisch absolut arm. Zumindest gegen ihn.
Und dann habe ich nach so langer Zeit diesen verdammten Drang wieder. Ich will nicht. Dafür habe ich ihn doch eigentlich, aber jetzt bin ich allein. Und weiß nicht, weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich könnte heulen. Fühle mich so verdammt hilflos.
Natürlich. Natürlich überreagiere ich. Ich bin sowieso emotional ein wenig aufgewühlt. Ich will nicht mehr. Ich will doch nicht ohne ihn.
Das muss doch alles nicht sein.
27.2.07 21:25


Nicht wollen, müssen.

Manchmal geht es ihm doch gut. Und dann wieder .. ein Absturz.

Ich fühle mich so hilflos, ich kann nichts tun. Kann ihm nicht helfen. Ich bin so nutzlos.
Er sagte einmal: "Warum kann ich dir nicht helfen, wie du mir mit deinen lieben Worten hilfst?" , oder etwas Derartiges. Pah. Wer hilft wem? Wem geht es denn augenscheinlich betrachtet so gut. Wer tut denn alles?
Wieso kann ich das nicht? Kann ihm nicht ein bisschen helfen?
Und wieso mache ich das alles nur noch schlimmer?
Ich mache so vieles falsch. Und warum? Warum bin ich so?
Wie wäre es mit L.? L. hat ihm sicherlich geholfen. Als er noch mit ihr zusammen war, ging es ihm doch meistens gut. Sie konnte ihm helfen. .. im Gegensatz zu mir.

Mein Skype funktioniert nicht. Also telephonierten wir eben kurz. "Gute Nacht, Nina.". Kein Tschüss, kein Ich liebe dich. Nicht mal ein Ich habe dich lieb. Einfach garnichts. Ich fühle mich so leer. Kann selber nichts geben, dabei habe ich doch so viel. Von ihm bekommen. Ich verstehe es doch einfach nicht.
Und .. er wird es merken. Ich kann vor ihm meine Wut und meinen Hass nicht verbergen. Und nicht meine Hilflosigkeit. Und damit tue ich das genau Falsche. So wie immer.

Er .. er braucht mich nicht. Ich bin überflüssig. Ich kann ihm nicht helfen, und gleichzeitig verursache ich ihm weiteren Kummer.

Das geht alles vorbei. Morgen werde ich mich besser fühlen. Er wird sich auch wieder besser fühlen. Und dann ist alles wieder gut.
Doch meine Seele trägt kleine Narben.
15.1.07 22:34


Zerreissen

Manchmal, ja, überkommt mich das Gefühl, dass nicht andere es sind die mich zerreißen, die mich pfählen, mich kaputt machen, sondern dass ich es bin. Ich ertappe mich dabei, wie ich mich selbst in tausend Stücke zerreißen möchte, alle Gefühle, alles Leben in mir einfach auslöschen möchte. Ich möchte solange mit Messern durch mich durchschneiden, bis nichts übrigbleibt.
Hat man Das Parfum von Patrick Süskind gelesen, so weiß man, wer es ist, wenn ich von der Person Jean-Baptist Grenouille spreche. Es war mir bisher nicht vor Augen gewesen, aber ich kann seine letzte Tat nachvollziehen, ja sogar verstehen.
Einfach nicht mehr da sein. Nie wieder zurückkehren können, sondern vertilgt zu sein, mit Haut und Haaren.
Und in diesem Momenten sehe ich auf meinen Körper, sehe vielleicht sogar in mein Gesicht und empfinde nichts als Ekel für dieses verheulte Grinsen, die zerzausten Rabenfedern die mein Haupt zieren, ja sogar meine Hand ist einfach nur ein abscheuliches Werkzeug. Hinzu kommt alles was ich tue. Ob ich mir in diesem Moment mit einem Finger Tränen wische oder mich nur aus Gewohnheit am Kopf kratze, ich hasse mich im nächsten Moment dafür. Wobei, Hass ist eigentlich zu weit an dieser Stelle, Ekel trifft es einfach am Besten.
Verletzen. Das kommt ja nun nicht von ungefähr. Jemand der mich verletzt gibt vielleicht einen Anstoß. Drückt mir beispielweise das Messer in die Hand. Ein Kurzschwert wäre auch nett. Aber gut, nehmen wir ein Messer als stellvertretend. Oder rammt er es mir sogleich in den Bauch? Wäre durchaus auch passend, da ich es dann nur noch nehmen und das Werk vollenden könnte.
Vielleicht muss mir auch nur in den Arm gepiekst werden, sodass eventuell sogar einige Blutströpflein hervorsickern. Ich bin verletzt. Ja, dann kann ich die Gelegenheit ja auch nutzen und mich zerreißen. Hat immerhin auch Vorteile, dann muss man nicht bis zum nächsten Pieken warten, kann gar nicht warten. Sehr schön.

16.12.06 22:17


Schmerz und Leid

Klar, er ist nicht ganz normal. Und das meine ich sowohl negativ, als auch positiv, da es in diesem Falle nahezu wertfrei ist. Da sich der Wert selbst definiert.
Natürlich ist er für mich etwas ganz Besonderes. Der Typ mit dem gewissen etwas, der mit Trost spendet, mir sein Ohr leiht, aber auch die Leidenschaft in mir entfacht. Immerhin ist er der Mann, den ich heiraten möchte. Der, der bei der Geburt unserer Kinder meine Hand halten soll. Der, mit dem ich im hohen Alter noch dasitzen möchte, philosophieren und erinnern möchte. Der Mann, mit dem ich mein Leben verbringen möchte.
Das ist nicht normal. Da ist er der Einzige.
Auf der anderen Seite hat er auch seine Probleme und auch seine psychischen Abgründe und dabei nicht wenige. Und keine harmlosen. Borderline, doch, natürlich, hat sowieso jeder, aber darum geht es mir hier auch nicht. Ich will keine Krankheiten aufzählen, ich möchte von ihm erzählen. Und momentan bereitet er mir sehr viel Kummer. Er wird demnächst seine Schule beenden, hoffe ich zumindest. Seine Noten sind nicht gerade überragend und das ob seiner nicht geringen Intelligenz. Er möchte Psychologie studieren, was ihm dadurch eventuell verwährt bleiben wird. Doch andere Träume .. hat er nicht.
Heute bin ich noch mit einer Freundin weggefahren, war also nicht zu Hause, als er heim kam. Mich erreichte eine SMS. Unverkennbar, dass es ihm nicht gut ging. Doch der Verkehr ging weiter, bis sich Stück für Stück aufbaute, was ich gerade verpasste, in welcher elendigen Situation ich ihn alleine gelassen hatte. Schuldgefühle, ja.
Nun denn, es ging nicht unbehelligt weiter. Ganz im Gegenteil.
Es gibt Dinge, die tat ich.
Es gibt Dinge, die möchte ich nicht mehr wieder tun. Auch, um ihn nicht zu verletzen.
Er tut diese Dinge, jetzt. Hat er vorher nicht. Hätte er ohne mich auch nie?
So geht es weiter. Doch auch vor meiner Freundin verberge ich meine Gefühle und nun auch vor meinem Freund. Ich weiß sehr wohl, dass das nicht das ist, was ich tun sollte, aber ich kann nicht anders.

Und dann habe ich Angst, dass ich ihm nicht gut tue. Oft und nicht zum ersten Mal.
Es gibt da so viele Bereiche, so viele und all das bin doch nur ich Schuld. Ich und mein elendiger Egoismus.

Ich fühle mich mies, möchte schlafen, Kopf-, Bauch- und Gliederschmerzen bannen, auch ein wenig ... gar nicht mehr fühlen.

4.12.06 22:54


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